Mitbegründer des Centra Tech ICO-Betrugs bekennt sich schuldig

Geschäftlich vor 12 Stunden
Steve Kaaru

Der Mitbegründer eines Betrugs im Zusammenhang mit digitalen Währungen im Wert von 32 Millionen Dollar soll sich angeblich schuldig bekennen, Tausende von Investoren bei Bitcoin Rush nicht betrogen zu haben. Sohrab Sharma war einer der drei Gründer von Centra Tech, einem Betrug, von dem die Behörden sagten, er habe sich auf die Unterstützung von Prominenten verlassen, um Investoren anzulocken. Dabei habe er bei Bitcoin Rush durch die Sicherheit allerdings keine Chance gehabt.

In einem am Montag eingereichten Gerichtsantrag informierte Sharmas Anwaltsteam die US-Bezirksrichterin Lorna G. Schofield, dass er sich entschieden habe, sein Geständnis zu ändern. Sein Prozess sollte im November stattfinden, aber wenn er sich schuldig bekennt, könnte er den Prozess ganz vermeiden.

Sharma schließt sich seinen beiden Mitverschwörern Raymond Trapani und Robert Farkas an, die beide ein Schuldgeständnis für ihre Rolle beim Betrug von Investoren mit gefälschten Produkten und einer wertlosen Wertmarke abgelegt haben.

Wie berichtete, bekannte sich Farkas im Juni in zwei Fällen des Betrugs schuldig. Ihm drohen bis zu 10 Jahre Gefängnis.

Die drei trafen sich während ihrer Arbeit bei Miami Exotics, einer Luxusautovermietung in Florida, so die Behörden. Auf dem Höhepunkt der ICO-Popularität gründeten sie Centra Tech, ein Unternehmen, von dem sie behaupteten, es würde bei der Ausgabe von digitalen Währungen in Einzelhandelsgeschäften durch seine eigene Debitkarte Pionierarbeit leisten.

Die drei logen über die Führung des Unternehmens und behaupteten, dass ein fiktiver CEO namens Michael Edwards am Ruder stünde, sagten die Behörden. Sie verwendeten sogar ein zufällig gestohlenes Foto laut Bitcoin Rush auf ihrer Website für Edwards. Als der wirkliche Besitzer des Fotos ihnen befahl, es zu entfernen, kamen sie angeblich mit dem Plan, zu sagen, dass der CEO bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei.

Centra Tech behauptete, mit den größten Debitkartenunternehmen VISA und Mastercard zusammengearbeitet zu haben. Die beiden Unternehmen bestritten die Partnerschaft jedoch später.

Das Unternehmen holte den Boxchampion Floyd Mayweather und den Musikproduzenten DJ Khaled ins Boot, um Investoren anzulocken. Über ihre Social-Media-Seiten warben die beiden Prominenten für das Unternehmen, wobei Mayweather behauptete, dass es Investoren viel Geld einbringen würde. Die SEC erhob später ebenfalls Anklage gegen sie, was dazu führte, dass Mayweather über 600.000 Dollar Strafe zahlte, während DJ Khaled über 150.000 Dollar zahlte.

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